Lou Hoffner und Hansi Kraus auf Tournee mit ... LOVE LETTERS

Video s. u.

TERMINE:

 

07.09.2019, Bad Wildbad, Königliches Kurtheater, 19.00 Uhr

22.09.2019, Nordhausen, Theater, 18.00 Uhr,

25.09.2019, Timmendorfer Strand, Trinkkurhalle, 19.30 Uhr

26.09.2019, Fehmarn OT Burgtiefe, Veranst.-Raum Tour.-Service, 19.30 Uhr

08.11.2019, Wolfratshausen, Loisachhalle,19.30 Uhr

09.11.2019, Unterhaching, Kubiz, 20.00 Uhr

05.12.19 Braunschweig, Theater DAS KULT, 20.00 Uhr

06.12.2019 Osterode, Stadthalle, 20.00 Uhr

07.12.2019. Eisenach, Gedenkstätte "Goldener Löwe", 20.00 Uhr

2020

14.02.2020, Lutherstadt Wittenberg, Clack-Theater, 19.30 Uhr

15.02.2020, Dessau-Roßlau, Marienkirche, 18.30 Uhr

 

... weitere Termine in Vorbereitung

 

 

Tickets:

Ticketverkauf online

"reservix.de" oder "eventim.de"

und bei den örtlichen Touristikbüros in den jeweiligen Veranstaltungsorten

 

Bearbeitungsverlauf

  • Neues Schauspielhaus Uelzen
    18. Februar um 13:15

    "Love Letters" mit Lou Hoffner und Hansi Kraus - ein gelungener Theaterabend in einem ungewöhnlichen Format!

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Bad Mergentheim

„Love Letters“ im Kursaal Gelungene Theaterinszenierung / Protagonisten auf unterschiedlichen Wegen / Dramatischer Höhepunkt

Die Briefe einer unerfüllten Liebe

19. Februar 2019 Autor: Kurt Fohmann

 

Lou Hoffner als Melissa und Hansi Kraus als Andrew schafften es durch ihr authentisches Spiel, die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen.

© Kurt Fohmann

Bad Mergentheim.

Eine breite Palette an Emotionen, eine dramatische Handlung und eine – quasi – platonische, unerfüllte Liebe ausschließlich in der Form von Briefen. Eine gelungene Inszenierung.

Es beginnt alles so alltäglich und wie von tausend anderen Teenagern auch erlebt – mit einer Geburtstagseinladung. In diesem Fall von Melissa Gardner an ihren Mitschüler Andrew Makepeace. Dass sich daraus über einen langen Zeitraum eine große Liebe, hauptsächlich gespeist von Briefen und Postkarten entwickeln würde, konnte keiner der beiden Protagonisten vorausahnen.

Das Theaterstück „Love Letters“, das im Kursaal Bad Mergentheim aufgeführt wurde, ist im Amerika der Spätdreißiger Jahre angesiedelt. Verfasst wurde es vom amerikanischen Dramatiker Albert Ramsdell Gurney und 1988 uraufgeführt. Sowohl die Unterhalterin, Sängerin und Schauspielerin Lou Hoffner, als auch der aus zahlreichen „Lausbuben-Filmen“ und Theaterstücken bekannte Schauspieler Hansi Kraus zeichnen mit viel Gefühl und großer Sensibilität die Entwicklung zweier Persönlichkeiten, die vom amerikanischen Dramatiker Albert Ramsdell Gurney geschaffen wurden. In seinem 1988 uraufgeführten Werk gelingt es Gurney seine Zuhörer mit großer Leidenschaft und wachem Auge hinter die Fassade von Establisment und gesellschaftlichen Zeitgeist blicken zu lassen. Die Geschichte selbst startet im 1937 an der Ostküste Amerikas und skizziert die Beziehung vom eher ruhigen Andrew und der wohlhabenden, extrovertierten Melissa, die im Schulalltag ihren Anfang nimmt.

Jeder geht, immer begleitet von den Briefen des anderen, seinen eigenen Weg. Melissa driftet als Künstlerin ab in die dunkle Welt des Exzessiven, dem Alkohol verfallen und stets das Abenteuer suchend. Andrew gelingt mit Fleiß und Ehrgeiz der Aufstieg an die Spitze der Gesellschaft und landet darüber hinaus als Senator einen politischen Coup. Was beide nicht davon abhält, ihre jeweils erlebten Höhen und Tiefen, voll trivialer Begebenheiten und substanzieller Auseinandersetzungen, dem anderen – mal melancholisch, mal fröhlich aber auch zweiflerisch – mittels Briefen und Postkarten nahezubringen.

Im Laufe ihrer Beziehung wird Melissa des Schreibens überdrüssig und fordert von Andy mehr körperliche Zweisamkeit. Obwohl emotional durchaus bereit, scheut Andy das Risiko, sein von Karrierestreben geprägtes Leben gegen ein dauerhaft ungewisses und turbulentes mit Melissa einzutauschen. So bleibt es letztlich bei einer Freundschaft, die sich nicht erlaubt, die Liebe zu leben und deshalb für immer unerfüllt bleibt. Die lebenslange, schwer greifbare Beziehung der Beiden findet mit dem tragischen Tod Melissas einen emotionalen Höhepunkt. Dieser erscheint umso dramatischer durch die eigennützige Umwelt der Protagonistin und die sichtbaren Qualen, die Andy erleidet. Es ist außerdem der Schlusspunkt der äußerst gelungenen Inszenierung.

Amerikanischer Imperialismus

Bemerkenswert ist, wie es dem Autor gelingt, die jeweiligen Einflussfaktoren von elterlichem Leistungsdruck über Vernachlässigung bis hin zum gefühlten, wie auch körperlichen Missbrauch allein durch seine Briefdialoge deutlich zu machen. Daneben werden auch Themen wie etwa der amerikanische Imperialismus oder die Stellung der Frau in einer von Männern dominierten Gesellschaft beleuchtet.

Ein großes Lob an beide Künstler, Lou Hoffner als Melissa und Hansi Kraus als Andrew gelang es, sich immer mehr zu steigern, und schafften es durch ihr authentisches Spiel, die in das Stück eingewobenen, vielschichtigen Emotionen wie Trauer, Ärger, Wut, Verzweiflung – aber auch Spaß und Freude – äußerst lebendig in das Zuhörerauditorium zu transportieren. Insgesamt stimmte einfach das Gesamtpaket.

© Fränkische Nachrichten, Dienstag, 19.02.2019

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„LOVE LETTERS“ von A. R. GURNEY

Ein außergewöhnlicher Theaterabend mit LOU HOFFNER und HANSI KRAUS

 

Das Stück:

Das Stück beginnt im April 1937 mit der Geburtstagseinladung von Melissa Gardner für Andrew Makepeace, dem Dritten, ihrem Mitschüler in der zweiten Klasse.
Es entwickelt sich eine dramatische Liebes - Beziehungsgeschichte. Ein Mit-, Aus- und wieder Zueinander. Sie teilen ihr Leben, fast nur schriftlich, in Form von Briefen und kurzen Mitteilungen. Und jeder versucht auf eigenen Beinen zu stehen.
Während er mit 55 Jahren ein gefeierter, erfolgreicher Anwalt und Poltiker ist, schlägt sie sich als Künstlerin eher schlecht als recht durchs Leben.
Er hat sich eine Familie mit Hund geschaffen, sie hat den Alkohol zu ihrem ständigen Begleiter gemacht. Er eher zurückhaltend und kontrolliert, sie immer exzessiv bis zum Ende?? ...

Love Letters, das 1988 uraufgeführte Stück des amerikanischen Dramatikers Albert Ramsdell Gurney, ist ein Kammerspiel der großen Gefühle und kleinen Gesten. Es gilt unter Kritikern als eines der besten amerikanischen Stücke der achtziger Jahre. Mit Scharfblick schaut Gurney hinter die Fassade von Wohlhabenheit und gesellschaftlichem Image.

Die bezaubernde Geschichte einer großen Liebe, intelligent, frech, zuweilen aber auch gedämpft, zweiflerisch und melancholisch. 

 

 

 

 

 

Lou und Hansi proben in München

Premiere am 18. Juli 2017 im Dünenhus in Sankt Peter Ording


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